Basisches Wasser selber machen: 5 Methoden im Vergleich
Basisches Wasser lässt sich mit verschiedenen Methoden selbst herstellen: Natron, Zitrone, pH-Tropfen, Mineralsteine oder Wasserionisierer. Jede Methode hat Vor- und Nachteile - wir vergleichen alle Optionen.
Basisches Wasser selber machen: 5 Methoden auf einen Blick
Du möchtest basisches Wasser (alkalisches Wasser) selbst herstellen? Hier sind die 5 gängigsten Methoden:
- Natron (Backpulver): 1/8 TL pro 250ml, pH ~8-9
- Zitrone: Paradoxerweise basisch wirkend im Körper
- pH-Tropfen: Spezielle Mineralien-Tropfen
- Mineralsteine: Natürliche Alkalisierung über Stunden
- Wasserionisierer: Automatische Elektrolyse, pH 8-10
Die bequemste und effektivste Methode ist ein Wasserionisierer - aber nicht jeder möchte gleich investieren. Daher erklären wir alle Optionen im Detail.
Methode 1: Basisches Wasser mit Natron (Backpulver)
Die günstigste und bekannteste DIY-Methode.
So geht's:
Zutaten:
- 250 ml Leitungswasser
- 1/8 Teelöffel Natron (Natriumhydrogencarbonat)
Anleitung:
- Wasser in ein Glas füllen
- Natron hinzufügen
- Gut umrühren bis aufgelöst
- Sofort trinken
Ergebnis: pH-Wert ~8-9
Vorteile
- Sehr günstig (wenige Cent pro Liter)
- Überall erhältlich
- Schnell zubereitet
Nachteile
- Geschmack: Leicht seifig/salzig
- Hoher Natriumgehalt (nicht für alle geeignet)
- Keine zusätzlichen Vorteile (kein H2, keine Mineralien)
- Muss jedes Mal neu angemischt werden
- Bei Überdosierung: Magenprobleme
Wer sollte diese Methode meiden?
- Menschen mit Bluthochdruck (Natrium!)
- Personen mit Nierenproblemen
- Schwangere (vorsichtshalber)
Methode 2: Basisches Wasser mit Zitrone
Klingt paradox, aber funktioniert!
Das Zitronen-Paradox erklärt
Zitronen sind sauer (pH ~2), wirken im Körper aber basisch. Grund:
- Zitronensäure wird verstoffwechselt
- Zurück bleiben basische Mineralien (Kalium, Magnesium)
- Nettoeffekt im Körper: Basisch
So geht's:
Zutaten:
- 1 Liter Wasser
- Saft einer halben Zitrone (frisch gepresst)
Anleitung:
- Wasser in eine Karaffe füllen
- Zitronensaft hinzufügen
- Umrühren
- Über den Tag verteilt trinken
Vorteile
- Natürlich und unverarbeitet
- Vitamin C als Bonus
- Erfrischender Geschmack
- Keine speziellen Zutaten nötig
Nachteile
- Wirkt erst im Körper basisch (nicht das Wasser selbst)
- Zitronensäure kann Zahnschmelz angreifen
- Nicht für Menschen mit Sodbrennen geeignet
- Muss täglich frisch zubereitet werden
Methode 3: pH-Tropfen und Mineralien-Präparate
Spezielle Produkte zur Wasseralkalisierung.
Was sind pH-Tropfen?
Konzentrierte basische Mineralien in flüssiger Form:
- Kalium, Magnesium, Calcium
- Teilweise mit Spurenelementen
- pH-Wert der Tropfen: 11-13
So geht's:
- Wasser in Glas füllen
- 2-5 Tropfen hinzufügen (je nach Produkt)
- Umrühren
- Trinken
Vorteile
- Einfache Anwendung
- Portabel (für unterwegs)
- Keine Geschmacksveränderung
- Angereichert mit Mineralien
Nachteile
- Laufende Kosten (ca. 15-30 Euro/Monat)
- Qualitätsunterschiede zwischen Produkten
- Kein molekularer Wasserstoff
- Plastikverpackung
Methode 4: Mineralsteine und Filter-Karaffen
Natürliche Alkalisierung durch Mineralien.
Wie funktioniert's?
Mineralsteine (oft Maifan-Steine, Turmalin oder Korallen) geben basische Mineralien ans Wasser ab:
So geht's:
- Steine in Karaffe oder Flasche legen
- Mit Wasser auffüllen
- Mehrere Stunden (am besten über Nacht) stehen lassen
- Wasser abgießen und trinken
Vorteile
- Natürliche Methode
- Einmalige Anschaffung
- Keine Zusatzstoffe
- Mineralien-Anreicherung
Nachteile
- Langsam (4-8 Stunden)
- Nur leichte pH-Erhöhung (pH 7,5-8)
- Steine müssen regelmäßig gereinigt werden
- Begrenzte Lebensdauer
Methode 5: Wasserionisierer (Die Premium-Lösung)
Die effektivste und bequemste Methode für dauerhaft basisches Wasser.
Wie funktioniert ein Wasserionisierer?
- Filterung: Leitungswasser wird gereinigt
- Elektrolyse: Wasser wird in basisch/sauer getrennt
- Ausgabe: Basisches Trinkwasser auf Knopfdruck
Vorteile
- Automatisch: Basisches Wasser auf Knopfdruck
- Präzise: pH-Wert einstellbar (8-10)
- Zusätzlich: Molekularer Wasserstoff (H2)
- Mineralien: Bleiben erhalten (anders als bei Osmose)
- Langlebig: 15+ Jahre bei Qualitätsgeräten
- Geringe Folgekosten: Nur Filterwechsel
Nachteile
- Anschaffungskosten
- Festinstallation nötig
Aquion Wasserionisierer
Aquion bietet Premium-Geräte mit:
- 7-9 Platin-Titan-Elektroden
- Mehrstufiger Filtration
- 15 Jahren Garantie
- Deutschem Service
Vergleichstabelle: Alle 5 Methoden
| Methode | pH-Wert | Kosten | Aufwand | H2 | Geschmack |
|---|---|---|---|---|---|
| Natron | 8-9 | Sehr gering | Mittel | Nein | Seifig |
| Zitrone | Im Körper basisch | Gering | Gering | Nein | Zitronig |
| pH-Tropfen | 8-9,5 | Mittel (laufend) | Gering | Nein | Neutral |
| Mineralsteine | 7,5-8 | Einmalig gering | Hoch | Nein | Neutral |
| Wasserionisierer | 8-10+ | Einmalig hoch | Sehr gering | Ja | Weich |
Welche Methode ist die beste?
Für den Einstieg / Test:
Natron oder Zitrone - Günstig, um basisches Wasser auszuprobieren
Für unterwegs:
pH-Tropfen - Praktisch und portabel
Für den täglichen Gebrauch zuhause:
Wasserionisierer - Bequem, effektiv, mit Zusatznutzen (H2)
Tipps für DIY-Methoden
Dos:
- Mit kleinen Mengen starten
- pH-Wert messen (Teststreifen gibt es günstig)
- Auf Körperreaktionen achten
- Qualitätszutaten verwenden
Don'ts:
- Nicht überdosieren (besonders Natron)
- Keine extremen pH-Werte anstreben
- Nicht bei bestimmten Erkrankungen ohne Arzt
- Nicht als Ersatz für medizinische Behandlung
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie viel Natron für 1 Liter basisches Wasser?
Ca. 1/2 Teelöffel für 1 Liter. Nicht mehr, da zu viel Natron den Magen reizen kann.
Ist selbstgemachtes basisches Wasser genauso gut wie aus dem Ionisierer?
Nicht ganz. DIY-Methoden erhöhen nur den pH-Wert. Ein Wasserionisierer bietet zusätzlich:
- Molekularen Wasserstoff (H2)
- Erhaltene Mineralien
- Präzise pH-Kontrolle
- Filtration von Schadstoffen
Fazit: Basisches Wasser selbst herstellen
Basisches Wasser lässt sich mit verschiedenen Methoden selbst herstellen:
- Natron: Günstig, aber geschmacklich gewöhnungsbedürftig
- Zitrone: Natürlich, aber nur im Körper basisch wirkend
- pH-Tropfen: Praktisch, aber laufende Kosten
- Mineralsteine: Natürlich, aber langsam
- Wasserionisierer: Investition, aber bequemste und effektivste Lösung
Für den Einstieg sind DIY-Methoden prima. Für dauerhaft hochwertiges basisches Wasser mit Wasserstoff ist ein Wasserionisierer wie Aquion die beste Wahl.
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Susanne Meisel
Aquion Wasserexpertin & Beraterin
Seit 2019 begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu besserem Trinkwasser. Als zertifizierte Aquion Beraterin in Düsseldorf teile ich mein Wissen über Wasserionisierer und die Vorteile von wasserstoffreichem Wasser.
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